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Hundeparks im 13. Bezirk — Hietzing

Hietzing ist Wiens grünster Bezirk – aber Schönbrunn und der Lainzer Tiergarten sind für Hunde tabu. Die sieben Hundezonen im 13. Bezirk im Überblick.

16. Juli 2026 · 3 min Lesezeit
Hundeparks im 13. Bezirk — Hietzing

Hietzing hat mehr Grünfläche als jeder andere Wiener Bezirk — und trotzdem ist der 13. Bezirk für Hundehalter eine Ausnahmesituation: Die beiden größten Flächen, Schönbrunn und der Lainzer Tiergarten, sind für freilaufende Hunde tabu. Wer im 13. auslaufen will, braucht eine der sieben offiziellen Hundezonen im Bezirk.

Zwei Riesen, null Zutritt

Der Schlosspark Schönbrunn verbietet Hunde grundsätzlich — aus Rücksicht auf den Tiergarten und die historischen Gartenanlagen. Der Lainzer Tiergarten, mit 2.450 Hektar der mit Abstand größte eingezäunte Naturraum der Stadt, ist ebenfalls tabu: Hier leben Wildschweine und Rotwild in relativer Freiheit, ein Hund an der Leine würde beide Seiten stressen. Für einen Bezirk, der zu großen Teilen aus diesen beiden Arealen besteht, heißt das: Der Auslauf muss anderswo stattfinden.

Sieben Hundezonen im Bezirk

Sieben Hundezonen sind über den Bezirk verteilt — von der bekannten Fläche am Roten Berg bis zur jüngsten Zone in Speising:

Roter Berg (8.451 m², eingezäunt). Die bekannteste Zone Hietzings liegt am Hang, mit Bankerln und Ausblick über den Westen der Stadt. Zugang über die Nothartgasse.

Napoleonwald (6.036 m², nicht eingezäunt). Versteckter und ruhiger als der Rote Berg.

Rosenhügel (749 m², eingezäunt, mit Hundetränke). An der Atzgersdorfer Straße/Rosenhügelstraße gelegen — ein Gemeinschaftsprojekt der Bezirke Hietzing, Liesing und Meidling.

Andreas-Rett-Park in Speising (530 m², zweigeteilt, eingezäunt, seit 2024). Zwei Eingänge mit Bankerln und Sackerlspender, mehrere Schattenbäume. Wurde von der MA 42 gezielt für die Speisinger Vierbeiner angelegt.

Himmelbaurgasse (604 m², eingezäunt). Ecke Fasangartengasse, mit zwei getrennten Spielbereichen und Trinkbrunnen.

Wolkersbergenstraße (1.223 m², eingezäunt). Entlang der Bahntrasse im Süden des Bezirks.

Millenbergeweg (350 m², eingezäunt). Die kleinste Zone im Bezirk.

Eine Anmerkung zur Einordnung: Der Hadikpark an der Hadikgasse taucht in vielen Listen im Zusammenhang mit Hietzing auf und liegt geografisch direkt gegenüber Schönbrunn — gehört verwaltungstechnisch aber zu Penzing, dem 14. Bezirk. Wer von der Station Hietzing kommt, ist in wenigen Gehminuten dort, sollte aber wissen: Das ist streng genommen schon ein anderer Bezirk.

Rundwege statt Hundezone

Wer lieber spazieren als eingezäunt Gassi gehen will, findet außerhalb des Tiergartens den rund 23 Kilometer langen Rundweg „Rund um den Lainzer Tiergarten“, der an mehreren der sechs offiziellen Zugangstore vorbeiführt — darunter Lainzer Tor, Nikolaitor und Sankt Veiter Tor. Start und Ziel ist meist der Bahnhof Hütteldorf, es gilt Leinenpflicht, aber die Strecke ist lang, schattig und wenig überlaufen. Der Küniglberg und der Maxingpark sind beliebte kürzere Ausgangspunkte, allerdings ohne eigene Hundezone und mit strikter Leinen- oder Beißkorbpflicht außerhalb der sieben genannten Flächen.

Der Bezirk in Zahlen

In Hietzing sind rund 2.227 Hunde gemeldet (Stand September 2025, laut Stadtstatistik Wien). Sieben Hundezonen für diese Dichte sind ordentlich aufgestellt — auch wenn Anrainer regelmäßig über Lärm, die fehlende Einzäunung beim Napoleonwald oder die Lage mancher Zonen an stark befahrenen Kreuzungen diskutieren.

Alle Hundezonen Hietzings mit Adresse und Ausstattung gibt es auf der Bezirksseite Hietzing — oder direkt über Hundezone in der Nähe.

Quellen

Alle Hundeparks in Wien

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